Eine der Hauptregeln, die der Ernährungsplan des Programms Rogaska Donat Mg Detox vorschreibt, ist das flüssige Frühstück. Dies erfordert die Zubereitung von Smoothies aus verschiedenen Obst- und Gemüsesorten. Wahrscheinlich haben Sie schon des Öfteren gelesen oder gehört, dass man Obst und Gemüse „intelligent“ oder sogar gar nicht miteinander kombinieren sollte.

Deshalb möchten wir im Weiteren erläutern, was stimmt und was nicht.

Beginnen wir beim Gemüse. Einige Experten behaupten, dass Gemüse Stärke enthält. Dies würde bedeuten, dass grünes Blattgemüse, das stärkefrei ist, eigentlich gar kein Gemüse ist, und es stimmt auch, dass manche Sie in eine gesonderte Lebensmittelgruppe zählen. Vereinfacht gesagt unterscheiden wir stärkehaltiges und stärkefreies Gemüse. Stärkehaltiges Gemüse hat einen größeren Anteil an Kohlehydraten und deshalb einen höheren Kalorienwert.

Was passiert, wenn wir Obst und stärkehaltiges Gemüse kombinieren? Obst ist leicht und schnell verdaulich. Wenn es allein konsumiert wird, dauert es nicht lange, bis es den Magen verlassen hat (ca. 30 Minuten). Wenn wir Obst zusammen mit stärkehaltigem Gemüse konsumieren, bleibt beides um Einiges länger im Magen, weil die Verdauung von Stärke ihre Zeit braucht. Dies kann sich negativ auf die Verdauungsorgane auswirken. Es kann zu Darmwinden, Blähungen und manchmal sogar zu Verstopfung kommen. Auch nach Empfehlungen des Ayurveda sollten Menschen mit Verdauungsproblemen wohlbedacht bei der Auswahl von Obst und Gemüse für die Zubereitung von Smoothies vorgehen.

Deshalb ist es ratsam Obst und stärkefreies Gemüse zu kombinieren. Grünes Blattgemüse ist eine Lebensmittelgruppe, die sich mit allen anderen Lebensmitteln, also auch mit Obst, hervorragend kombinieren lässt. Überdies fördert es die Ausschüttung von Verdauungsenzymen, was diese Empfehlung noch untermauert.
Forschungsergebnissen zufolge soll das Kombinieren von Lebensmitteln allgemein (also nicht nur was Obst, Gemüse und Smoothies betrifft) für einen durchschnittlichen, gesunden Menschen mit einer gut geregelten Verdauung gar nicht so wichtig sein. Wenn Sie sich gesund ernähren, aber dennoch unter Blähungen, Darmwinden, einer langsamen Verdauung, Sodbrennen und ähnlichen Problemen leiden, dann sollten Sie sich diesbezüglich vielleicht trotzdem an einige Regeln halten. Einen Versuch ist es allemal wert. Es kann Ihnen helfen, schaden hingegen auf keinen Fall.

Was Kräuter und Gewürze, wie Zimt, Ingwer, Kurkuma, Minze, Basilikum und Pfeffer, betrifft, gibt es keinerlei Einschränkungen. Dasselbe gilt für Samen und Kerne (Leinsamen, Kürbiskerne, Sesam, Chiasamen) sowie Nüsse.

Dem Ayurveda zufolge sollten Obst und Gemüse nicht mit Kuh- oder Ziegenmilch kombiniert werden. Stattdessen wird die Verwendung pflanzlicher Alternativen, wie Mandel-, Reis-, Hafer- oder Sojamilch empfohlen. Aber vergessen Sie nicht, dass Hafer- und Sojamilch nach dem Rogaska Donat Mg Detox Ernährungsplan nicht erlaubt sind. Wenn Sie das Programm abgeschlossen haben, können Sie beides wieder in Ihre Ernährung integrieren.

Um Ihnen die Dinge etwas zu erleichtern, hier ein paar der am häufigsten verwendeten STÄRKEFREIEN GEMÜSESORTEN:

Brokkoli, Gurken, Spinat, Wirsing, Mangold, Salat, Kohl.

Nun ist manch einer aber dennoch unsicher, weil viele Smoothies aus Gemüsesorten wie Karotten, Rote Bete und Kürbis zubereitet werden, die allesamt Stärke enthalten.

Keine Sorge. Der Stärkegehalt dieser Gemüsesorten ist verschwindend gering. Genau genommen ist er sogar so gering, das sie in manchen Quellen als stärkefrei angeführt werden.

Zum Vergleich: 100 Gramm gekochte Kartoffeln (die Kartoffel steht ganz oben auf der Liste der stärkehaltigen Lebensmittel) enthalten 16,3 Gramm Stärke, während die gleiche Menge Karotten nur 0,3–0,6 Gramm enthält.

Lassen Sie also Ihrer Fantasie freien Lauf. Wenn hingegen Blähungen oder andere Verdauungsprobleme auftreten, lassen Sie grünem Blattgemüse den Vortritt und genießen Sie Ihr Frühstück.